Etwas über mich
Das Leben ist eine Abenteuerreise zu uns selbst. Wir entdecken neue Dinge, durschauen Dinge, lassen alte Dinge los und lernen dadurch zu erkennen, was uns wirklich ausmacht, was wir im Kern auf einer tieferen Ebene sind – reines Bewusstsein. Es geht darum mit den Höhen und Tiefen des Lebens in Tuchfühlung zu gehen, das Leben als Helfer wertzuschätzen. Es offenbart uns, wer wir sind, wenn wir bereit sind, so offenherzig und mitfühlend, wie es gerade möglich ist, da zu sein. Das ist manchmal einfach und manchmal gar nicht! Willkommen im Leben 😊
Die frühen Jahre
Früh forderte mich das Leben auf, tiefere Ebenen des Lebens zu erkunden und zu ergründen, denn nach einer eher schwierigen Kindheit und dem frühen Tod meines Vaters stand ich vor einigen Sinnfragen. Was soll dieses Leben hier? Wie kann ich Glück und Erfüllung finden? Geprägt durch Selbstzweifel und depressive Tendenzen begann die Reise zu mir selbst.
Meditation
Vor zwanzig Jahren beschenkte mich der Himmel schliesslich mit der Erfahrung der Meditation, einer der Schlüssel zu mir selbst. Sie öffnet mich für die Liebe, die alles Leben durchdringt und die wir in unserer Essenz alle sind – ausnahmslos! Diese Erkenntnis erfüllt mich mit Freude.
Meditation hilft mir klarer zu sehen und ich lerne täglich immer wieder neu, zwischen der Welt, wie ich sie sehe und dem was wirklich da ist, zu unterscheiden. Denn das ist nicht dasselbe. So dürfen auch Schutzmauern fallen, welche heute nicht mehr dienlich sind und das Leben fliesst leichter, freier und ist von mehr Lebendigkeit durchdrungen.
Die Entdeckung des Atems
Durch ein Yoga, welches den Fokus sehr stark auf den Atem legte, kam ich vor etwa zehn Jahren zum ersten Mal so richtig mit der Kraft und Tiefe des Atems in Kontakt. Der Atem ist Leben, ist Kraft, ist Transformation, ist mein Zuhause – vom ersten bis zum letzten Atemzug. Er ist ein reichhaltiges Tool, zu dem JEDER MENSCH Zugang hat!
Bei den meisten Menschen erfüllt er im Schattendasein einfach eine Lebensfunktion, aber sein Potenzial ist immens! Ich bin überzeugt, dass wir auf der Abenteuerreise mit dem Atem erst am Anfang stehen.
Die letzten Jahre experimentierte ich viel mit dem Atem, durfte die Wimhof Methode kennenlernen und machte meine Erfahrungen mit Breathwork – alleine wie auch in der Gruppe. Der Atem führt mich immer tiefer und erschliesst neue Zugänge zu mir selbst und zu meiner Umwelt. So vieles durfte sich inzwischen zeigen, durfte sich lösen und durfte ich lernen.
Der Weg zum Breathwork-Facilitator
Mir wurde irgendwann klar, dass ich durch den Weg, den ich gegangen bin und die jahrzehntelange Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen etwas weitergeben möchte. Der Anfang machte vor Jahren das Anbieten von Meditationskreisen.
Angetrieben durch die Faszination für den Atem, ist schliesslich der Wunsch gereift, tiefer in die Atemwelt einzutauchen und andere Menschen zu begleiten. 2025 tauchte ich über neun Monate in eine über 250 Stunden umfassende Ausbildung zum zertifizierten Breathwork-Facilitator bei Anita Jetzer (Breathatelier Bern) ein. Ich begann mit Freude und Hingabe Gruppen- wie auch Einzel-Sessions zu geben.
Breathwork ist für mich ein Schlüssel zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden und zu mehr Lebensfreude, da es auf vielen Ebenen wirkt. Mit diesem Zugang kann ich bewusster durch die Höhen und Tiefen des Lebens navigieren und bin verbundener mit mir und mit anderen.
Hauptstandbein
Ich vereine verschiedene Welten. Hauptberuflich arbeite ich zurzeit als Laborant im Spital und erkunde mikroskopische Welten, die auch faszinieren. Die Arbeit als Laborant wie auch Breathwork haben etwas gemeinsam: Einzelne Zutaten zu einem stimmigen Ganzen zusammenzubringen.
Sonstige Freuden des Lebens
Das Leben bietet ein reichhaltiges Buffet. Wenn ich nicht gerade mit Meditation oder Atemarbeit beschäftigt bin, erfreue ich mich daran, zu wandern und Zeit draussen in der Natur zu verbringen.
Für den richtigen Lebensrhythmus sorgen kreative Ausflüge in die Mal- und Musikwelt. Dazu gehören unbedeutende und meist unvollendete Musikprojekte am Computer, Djembe oder Kalimba spielen, begleitet von stimmlichen Darbietungen. Und was wäre Musik ohne tanzen? Manchmal tanze ich elegant, manchmal kindlich, manchmal ekstatisch und wild, manchmal ruhig und manchmal auch etwas stolpernd – wie das Leben eben 😉
Stationen / Wirkfelder
- 2025: 250hr Ausbildung zum Breathwork-Facilitator
- 2023 – 2025: Do namenlos – Ein Übungsweg der Herzens- und Bewusstseinsbildung mit Annette Kaiser, Wilderswil
- 2022: Einführung in TRE (Traumarelease Excercise) nach D. Bercelli
- 2022 – heute: Leitung von Meditationsgruppen für „ehrliches Mitteilen“ nach Gopal Norbert Klein, zu Hause und am Inselspital Bern
- 2010 – 2023: Mehrere 10-Tages Vipassana Schweigeretreats nach S.N. Goenka, Mont-Soleil